Vom Schreiben und vom Lügen

Die Schriftstellerin Amélie Aargast lebt in einer preisgünstigen Wohnung im Kleinbasel und kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten, als sie ein verlockendes Angebot einer Dame aus dem vornehmen Stadtviertel Gellert erhält. Zwar macht die Gellertvilla keinen sehr gepflegten Eindruck und der autofiktionale Roman der Gräfin Dunja Poljasek macht auch mit Amélies Unterstützung keine Fortschritte, aber Amélie ist fasziniert von der selbstbewussten Dame und freundet sich mit ihr an. Gemeinsam gehen sie im Internet auf Partnersuche und werden unerwartet fündig. Amélie, beschwingt von den neuen Bekanntschaften, schreibt ihren Roman gegen alle Widerstände pünktlich zu Ende. Erst als es zu spät ist, begreift sie, was die Gräfin wirklich von ihr wollte und in was für eine peinliche Geschichte sie hineingezogen wurde. Sie schwört Rache und schreibt den Bestseller, der ihre Unschuld beweisen und ihren zerstörten Ruf als Autorin wieder herstellen soll. Aber können wir ihr glauben?

Eine Gaunergeschichte über das Erfinden und Erzählen, über Täuschung und Lüge und über die manchmal gefährliche Kunst des Bücherschreibens.